Nach dem Motto – akustischer Gitarrensound, Bass und mehrstimmiger Gesang – finden immer wieder Konzerte mit gelebter Freude an der Musik von TYM & Co statt. Das Gitarren, Bass- und Gesangstrio, heute bestehend aus Martin Schober, Jörg Gritsch und dem „Neuen“ – Edgar Bueltemeyer, wurde 1979 gegründet.
Nach Anfängen als Straßenmusikanten folgten diverse Auftritte in ganz Österreich (u.a. Vienna Folk Festival 1982, Folk Festival Ybbs). 1986 ging die Band auseinander, doch nach 20 Jahren wurde mit einem fulminanten Reunionskonzert in Graz ein Comeback gestartet.

Zwischen 1979 und 1982 haben die drei Musiker Thomas Moretti, Jörg Gritsch und Martin Schober in Graz die Straßenmusikszene angeführt und belebt. Nach und nach konnten die drei, die sich nach ihren Gitarren „Taurus, Yamaha, Martin & Co“ kurz TYM & Co benannt haben die Erlaubnis auf der Straße musizieren zu dürfen durchgesetzt. 1979 sind die drei Grazer Musiker durch halb Europa getingelt um ihre Musik auf den Straßen von Italien über Südfrankreich, der Schweiz bis nach Deutschland zu verbreiten.

1980 wurden dann in Zusammenarbeit mit verschiedensten Grazer Musikern auch Tonträger aufgenommen. Daraus entstand die erste Popsingle in Esperanto „Mi ne estas“. Von 1982 bis 1986 haben sie sich dann in eine Konzertband entwickelt, deren Hauptaugenmerk auf drei Gitarren und vor allem auf dem dreistimmigen Gesang gelegen ist. Sie spielten in ganz Österreich Konzerte und bei Festivals unter anderem beim Ybbser Musikfestival mit Jack Grunsky und Peter Ratzenbeck. Auch beim legendären Folkfestival in der Wiener Arena war TYM & Co einer der Akteure neben internationalen Größen wie Donovan und vielen nationalen Bands.
1986 hat sich TYM & Co aufgelöst.

Anfang 2006, also genau 20 Jahre nach dem letzten Konzert kam Martin Schober die Idee ein Reunionskonzert mit TYM & Co zu starten. Gesagt getan, zwei Anrufe später und die Band, die 20 Jahre nie miteinander musiziert hat war wieder bereit. Über 150 Besucher füllten am 13.10.2006 das Cafe Purberg im Hilmteichschlössel bis auf den letzten Platz.

Martin Schober:

„Es war wie bei einem Klassentreffen – Freunde die du 20 Jahre nie gesehen
hast waren da, alte Fans, welche die Texte unserer Eigenkompositionen teilweise fast besser gekonnt haben als wir selber…“ „…aus der Schweiz, Kroatien, Slowenien, Deutschland sind sie alle angereist um uns wieder mal zu hören – es war unglaublich!“ „als wir auf die Bühne gekommen sind ist der Applaus losgegangen, sowas hab ich vorher noch nicht erlebt…“ „wir haben zweieinhalb Stunden ohne Pause durchgespielt und dann noch fünf Zugaben drauflegen müssen,… Wahnsinn!“
Krone Artikel 2006
Krone Artikel 2006

Thomas Moretti hat nach langem Überlegen die Band nach dem Konzert wieder verlassen, weil er mit seinem eigenen Projekt „AVALON“ zeitlich zu sehr eingespannt war. Jörg Gritsch und Martin Schober habe aber diese Spielfreude, die beim Konzert sichtbar wurde immer weiter gepflegt und wann immer Zeit blieb einige Songs geschrieben und als Demo in Wien aufgenommen. Nach langer Suche nach einem geeigneten „Dritten Mann“ sind sie mit Christoph Kotter (Leadgitarrist der Stefan Moser Band) und Edgar Bueltemeyer am Bass, Gitarre und Gesang fündiger geworden als geplant.
Christoph Kotter hat die Band Ende 2013, nach der Produktion des Albums days.like.this, wieder verlassen um sich seinen anderen Projekten und Bands mehr widmen zu können.

Es hat zwei Jahrzehnte und eine Vielzahl an neuen Lebenserfahrungen gebraucht, bis es 2006 zu einer Wiedervereinigung kam. Die neuerliche Fortsetzung des musikalischen Wirkens wurde auf die wesentlichen Ausdrucksmittel reduziert, die immer schon den Stil von TYM & Co geprägt haben: gefühlvolle Livemusik, einfühlsam und voller Dynamik, spontan, leidenschaftlich und voller Spielfreude, und was ganz wichtig ist, unplugged.

Es ist ihnen außerordentlich wichtig, dass ihre Musik zu jeder Zeit und überall möglich ist. So wie zum Beispiel ein kleines, nicht geplantes Konzert im Frühjahr 2012, das kurzfristig in einem kleinen kroatischen Hafen am Mittelmeer stattgefunden hat. Dabei hat sich gezeigt: auch nach vielen Jahren hat ihre Musik nichts an Aktualität, Frische und Ausdruckskraft verloren. Die absoluten „unplugged-Konzerte“ finden mit 3 akustischen Gitarren statt.